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Linkorgie 22. Februar 2008

Posted by echtzeitmaerchen in Berlin, Tagebuch, gedacht, gefragt, gehört, gelebt, gesehen.
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Penthesilea in der Schaubühne gemocht, wenn ich auch nicht verstehe, warum sie Katharina Schüttler besetzt haben, die in Hedda Gabler so großartig war, aber für die Königin der Amozonen viel zu verhuscht und kindlich.

Habe Freunde getroffen und gute Gespräche gehabt, war auf der Lesebühne des Westens und der Marabühne , und heute gehe ich ins August Fengler, wo ich vor ein paar Jahren sehr häufig war, weil das noch offen hatte, wenn z. B. das Krüger zu machte, und ich habe da auch mal einen geliebten roten Schal vergessen, den V, den ich hier besser nicht verlinke, noch suchte, aber nicht fand.

Ich bin schon da, jetzt, hier, aber ich lebe es bloß vorwärts und hier und werde es rückwärts und dort erst verstehen, einordnen, vielleicht auch erzählen könne.

Das ist eine Linkorgie, vielleicht eine Leborgie, es geht mir nicht gut, denn ich bin sehr traurig wegen dessen was meine Familie so abzieht, aber es ist trotzdem großartig, eine riesige steinerne Treppe kann ja auch großartig sein, ich treffe einfach Menschen, rede mit ihnen so offen und ehrlich wie schon lange nicht mehr, denn eben das hat sich verändert bei mir im letzten Jahr, ich rede einfach mehr von mir – und es sind sehr gute Gespräche, und es ist sehr gutes Treffen, und es sind eben sehr gute Freunde und auch Verwandte die auch Freunde sind. Ich bin einfach da. Und ich bin einfach ich. Verletzt und mutig, offen und wackelig und wahnsinnig persönlich. Und die Freunde verlinke ich jetzt mal nicht, auch wenn sie verhomepaged, erfolgreich, großartig sind und ich sie sehr liebe und sehr stolz auf sie bin.

Ach so, und ich habe die Kleingeldprinzessin und Manfred Maurenbrecher in der Wabe gesehen. Livemusik ist irgendwie etwas diametral anderes als Ohrstöpselmusik (auch wenn ich meine Ohrstöpsel nach zwei Tagen Suchen glücklicherweise im Lichtblick wiedergefunden habe wo ich sie bei der Truffaut-Retroperspektive verloren hatte, bei der ich zwischen Die Süße Haut und Auf Liebe und Tod auf dem Klo im Hof das man nicht abschließen kann, Jan aus der Schweiz kennengelernt habe, den ich leider nicht wiedersehen kann weil ich keine Nummer von ihm hab.

Die Wabe mochte ich. Auf Liebe und Tod auch sehr. Die Süße Haut hat mich kaum berührt, aber sich noch oft in Erinnerung gebracht. Ich hoffe, ich werde noch ausführlicher – später dann.

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