Birth of a Nation 28. April 2009
Posted by echtzeitmaerchen in gehört, gesehen, im Kino.Tags: birth of a nation, orchestriert, Südstaaten, Spielfilmlänge, stummfilm, Volkslied
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Ein grob rassistischer und subtil sexistischer Film, erster Film in Spielfilmlänge, 112.000 Dollar teuer, von einem egofixierten Regisseur (D. W. Griffith), und trotz allem, oder vielleicht hat das auch damit überhaupt nichts zu tun, filmisch herausragend, großartig gespielt, in Szene gesetzt, geschnitten, gefilmt. Stummfilm mit Hintergrundmusik, eigens komponiert, aber unter Verwendung von Volksliedmelodien mit entsprechender Konnotation in den Nord- oder Südstaaten (die Handlung setzt ein mit den Auseinandersetzungen die zum Krieg führen) – allerdings sind diese Melodien auch hier bekannt, nur aus anderen Kontexten: „God save the Queen“ immer zu hören, wenn es eine Einigung von Nord – und Südstaaten gibt, geht noch, aber „O Tannenbaum“ immer wenn es dramatisch wird, ist unfreiwillig komisch. Natürlich vollständig orchestriert.
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